Aug 25 2011
Weingenuss im Sommer
Kein Wein ist wie der andere. Selbst ein und dieselbe Rebsorte kann je nach klimatischen Bedingungen und der Bodenbeschaffenheit sehr unterschiedliche Weine hervorbringen. Der größte Unterschied ergibt sich jedoch durch die Färbung der Trauben selbst.
Weißwein wird aus den hellen Trauben und Rotwein aus dunklen Trauben hergestellt. Die Färbung des Weins bedingt das Herstellungsverfahren. Die farbgebenden Pigmente in der Schale der Traube kommen nur dann zum Zug, wenn diese während des Gärungsprozesses Teil des zu verarbeitenden Materials sind. Bei Rotwein ist das der Fall. Die Trauben für den Weißwein hingegen werden ohne Schalen und Kerne vergoren. Daher enthält er wenig bis kein Tannin, was im seinen spritzigen Geschmack einbringt. Gerade im Sommer eignet sich ein Weißwein gut als Begleiter zu einer leichten Speise, da er aufgrund seiner säuerlichen Note gekühlt serviert wird.
Unter den Weißweinen gibt es jene Sorten, die besonders beliebt sind. Der Chardonnay ist einer der beliebtesten Weinsorten. Darin mag auch der Grund liegen, dass diese Rebsorte zu den am zweithäufigsten gepflanzten Rebstöcken weltweit gehört. Grundsätzlich steht der Chardonnay für einen sehr leichten, zarten trockenen Wein, der sich durch einen leichte Apfel-, Pfirsich- und Zitronengeschmack auszeichnet. Eine herbe Variante bietet der Chardonnay, wenn er in Eichenfässern gelagert wurde.
Eine ebenso beliebte Weißweinsorte ist der Riesling. Er wächst vor allem in kälteren Regionen. Kein Wunder, dass sein Ursprung auf die rheinischen Regionen Deutschlands zurück geht.
Zu diesen beliebten Weinen gesellt sich der Sauvignon Blanc. Er stammt ursprünglich aus dem französischen Bordeaux. Auch er sollte wie viele Weißweine jung getrunken werden, da sein Geschmack grundsätzlich kräftig ist. Aus Frankreich kommt ebenso der etwas blumige, doch leicht säuerliche Pinot Gris, der je nach Reifegrad bei der Ernte einen spritzigen oder auch vollmundigen Weißwein hervorbringt.


